Edith

Hrsg. von Flurina und Gianni Paravicini-Tönz und Cristina Casagrande.
28 Farbzeichnungen.
Mit einem Text (dt./engl.) von Heinz Stalder.
Gestaltung: Stephan Fiedler.
Hardcover, 30 × 21,5 cm, 56 Seiten.
Auflage 500 Ex., signiert.
2003
ISBN 978-3-907474-02-3
CHF 68.– / EUR 45.–

Charles Wyrsch ist ein Maler mit einem klar abgegrenzten Kreis von Themen, die aus seiner tiefen Verwurzelung im zentralschweizerischen Umfeld wachsen. Sich an der französischen Nachkriegskunst messend und in Auseinandersetzung mit altmeisterlichen Themen, vertritt er innerhalb dieser Kunstlandschaft jedoch eine unabhängige Position und ist laut Heinz Stalder ein «Doyen der Kunstszene», ein «geschmackssicherer Grandseigneur».

«Mit zunehmendem Alter meiner geliebten Edith, die mich immer liebte und zu mir schaute, habe ich anno 1993 begonnen, sie in Serien zu zeichnen, in Kohle und Pastell. Anno 2001, da Edith 82 Jahre alt wurde, begann ich sie wieder in Kohle und Pastell zu zeichnen, genauer, realistischer, um ihre wesentlichen Merkmale festzuhalten in der Annahme, dass, wenn ich sie durch den Tod verlieren würde, sie mir in den Zeichnungen immer gegenwärtig wäre. Ich musste diese Serie vornehmen, da ich Edith in jeder Zeichnung und Arbeit neu, verschieden erlebe in all ihren Zuständen. Es ist dies für mich eine wunderbare Arbeit, sie als mein Gegenüber zu erleben und zu beobachten.»
(Charles Wyrsch)