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Christoph Rütimann

Christoph Rütimann

Christoph Rütimann, geboren 1955 in Zürich, machte an der Schule für Gestaltung Luzern das Diplom als Zeichenlehrer. Seit 1998 lebt und arbeitet er in Müllheim/Thurgau. Ab 1981 hatte er regelmässige Ausstelllungen im In- und Ausland. Sein Schaffen zeichnet sich durch eine verwirrende Vielzahl künstlerischer Strategien aus und erstreckt sich von Performances über Klang-, Text-, Foto- und Videoarbeiten bis zu Zeichnung, Malerei und Skulptur. Als eine Konstante gilt der Bezug zu naturwissenschaftlichen Fragestellungen, denen Christoph Rütimann sich in spielerischer Weise nähert und dabei die vermeintliche Rationalität wissenschaftlicher Diskurse um die Dimension des Unwägbaren erweitert. Mit seinen Performances bricht der Konzeptkünstler aus den gestalterischen Konventionen aus und setzt sich zuweilen physischen Extremsituationen aus, indem er sich zum Beispiel an Seilen an die Fassade des Kunstmuseums Luzern hängte. 1993 vertrat er die Schweiz an der Biennale von Venedig. 1989 erhielt er den Conrad-Ferdinand Meyer-Preis für Bildende Kunst, 1989 und 1992 das Eidgenössisches Kunststipendium, 1990 den Nordmann-Kunstpreis, Luzern, 1995 den Eidgenössischen Preis für freie Kunst, 2004 den Internationalen Kunstpreis des Landes Vorarlberg und 2007 den Kunst- und Kulturpreis der Stadt Luzern. 2007 und 2008 zeigten das Kunstmuseum St. Gallen, das Kunstmuseum Thurgau und das Kunstmuseum Bonn seine grosse Retrospektive.

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