18., 25. April,
2., 9., 16., 30 Mai,
und 6., 13. Juni 2026
Samstag, 13. Juni 2026
12 -17 Uhr Finissage,
16 Uhr Konzert Mr. Solo (Anders Guggisberg)
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Nach zwei installativ geprägten Präsentationen 2017 und 2021 präsentiert sich die Ausstellung «Reger Verkehr» in einer klassischen Form. Die beiden «modernen Brueghels» aus Zürich – Anders Guggisberg (*1966) und Andres Lutz (*1968) – zeichnen mit 51 Werken (25 Malereien, 25 Skulpturen sowie ein spontan entstandenes Wandbild) ein verschlüsseltes wie unterhaltsames Bild unserer Gegenwart. «Heitere Apokalypse», meinte eine Besucherin treffend.
So viele Werke könnte man als langweilig und redundant empfinden. Doch die Präsentation wirkt klar, leicht und zugleich präzise komponiert. Auffallend sind etwa die neuen Skulpturen aus zivilisatorischem Abfall, die vollständig mit weisser Farbe überzogen wurden, ebenso wie die Malereien aus der grünen und blauen Periode. Hinzu kommen monochrome Werke von bemerkenswerter Ausstrahlung.
Man fragt sich, wie diese komplexen Malereien von zwei Künstlern im Duo entstehen. Wer setzt den ersten Strich, wer greift ein, wer übermalt? Aus diesen eher zufällig entstehenden Konstellationen entwickeln Lutz & Guggisberg komplexe Geschichten, indem sie figurative Elemente beifügen. Ihre Handschriften vereinigen und vermischen sich. Es sind vor allem monochrome Malereien, die Farbintensität wird nur durch Zugabe von Wasser gesteuert. Einzig die weisse Farbe hilft, die Plastizität der Bilder zu verstärken. Die zum Teil nicht bemalte zartbeige Leinwand wirkt als dritte natürliche Farbschicht.
Die Ausstellung bietet Gelegenheit, in die komplexe und wie spielerische Welt von Lutz & Guggisberg einzutauchen. Für viele dürfte es ein heiteres Wiedersehen sein.
22., 29. März,
5., 12., 19., 26. April
und 3. Mai 2025
jeweils samstags 12-17 Uhr
oder nach Vereinbarung ()
Donnerstag, 3. April 2025, 18:30 Uhr
Künstlerinnengespräch mit Judith Albert und Madeleine Schuppli
Die Ausstellung wird grosszügig unterstützt von der Kulturförderung Kanton Obwalden, der Landis & Gyr Stiftung, der Casimir Eigensatz-Stiftung und der Gemeinnützigen Gesellschaft der Stadt Luzern.
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Kein Tageslicht in den Ausstellungsräumen der Galleria Periferia in Luzern. Dafür künstliche Lichtquellen noch und noch; solange es Strom gibt, gibt es Licht – und jede Menge zu sehen in Judith Alberts Ausstellung ›as long as there is light‹. Und was sich da den Besucher*innen zeigt ist in jeder Hinsicht sehens- und bedenkenswert. Die mehr als zwanzig medial basierten Arbeiten der Obwaldner Videokünstlerin stammen beinahe ausnahmslos aus den letzten beiden Jahren. Nicht nur aufgrund der Menge, vor allem aufgrund der Qualität jeder einzelnen gewinnt die Präsentation museale Qualitäten.
Als Betrachter*in werde ich unmittelbar nach betreten der Räume aus meinen oft zu hektischen Alltagsmodalitäten herausgerissen. Ich benötige mehr Zeit für und eine andere Sicht auf die Dinge und Handlungen, die mir Judith Albert in ihren Arbeiten vor Augen stellt. In ›Superfood‹ wird das gleich zu Beginn deutlich. Auf einem Flatscreen sehe ich einen grau-rötlichen Industrieboden; von links greifen ins Bild die beiden Unterarme und Hände der Künstlerin; sie zupfen einen Kopfsalat, in aller Ruhe, sehr aufmerksam, fast zärtlich werden die einzelnen Blätter nach und nach abgetrennt; die einzelnen Blätter aber wandern dann nicht in eine Salatschüssel, sondern werden behutsam auf dem Boden abgelegt; der Salat ist auch nicht grün, sondern grau. Meine Zeit- und meine Dingwahrnehmung werden unmittelbar und nachhaltig irritiert. Und das setzt sich in den verschiedensten Spielarten und auf sehr verschiedene Weisen in der gesamten Ausstellung fort.
Man begegnet Arbeiten, die einen fragend zurücklassen, weil man sich nicht erklären kann wie die Künstlerin diese Bilder (technisch) produziert. Das könnte jetzt spektakulär daherkommen, tut es aber an keiner Stelle. Stattdessen fordern – und das ist bei einer Ausstellung, die beinahe ausschließlich Bewegtbilder zeigt mehr als bemerkenswert – die Werke immer wieder von neuem eine Ruhe ein. Ich muss als Betrachter*in meine innere Geschwindigkeit massiv runterfahren, wenn ich die stille Kraft der Albertschen Werke erfahren will. Gelingt das, ist es auf unterschiedlichste Weise beglückend. Und das gilt für wandfüllende Projektionen ebenso wie für ganz kleine Monitorarbeiten.
31. August – 9. November 2024
jeweils samstags 12-17 Uhr
oder nach Vereinbarung ()
Samstag, 31. August, 17 Uhr
Samuel Herzog liest aus seinem Buch «Karabol»
Donnerstag, 5. September, 18.30 Uhr
Fanni Fetzer im Gespräch mit Stefan Gritsch
Sonntag, 22. September, 17 Uhr
Marianne Burki im Gespräch mit Samuel Herzog.
Anschliessend liest Samuel Herwg aus seinem Buch «Scarabeografia Sequerciani» und kocht für alle
Donnerstag, 24 Oktober, 18.30 Uhr
Bice Curiger über Luigi Zuccheri
Samstag, 9. November, 17 Uhr
Buchvernissage «Kniri» von Barbara & Heini Gut
Die Ausstellung wird grosszügig unterstützt von der Casimir Eigensatz Stiftung und der Landis & Gyr Stiftung
Die Ausstellung ist an folgenden Tagen geöffnet:
27. Aug., 3., 10., 17. und 24. Sept., sowie 19. und 26. Nov. 2022, 12–17 Uhr, oder nach Vereinbarung ()
Begleitprogramm
Samstag, 27. August 2022, 18.00 Uhr
Buchvernissage «AAA/222», Vaclav Pozarek
Samstag, 24. September 2022, 15.00 Uhr
Buchvernissage «Frana»,
Sabine Tholen im Gespräch mit Wilfried Haeberli
Samstag, 24. September 2022, 17.00 Uhr
Konzert, Peter Schärli & Sylwia Zytynska, duoplus mit Lauren Newton
Donnerstag, 13. Oktober 2022, 19.00 Uhr
Buchpräsentation «La mia commedia dell’arte»,
Jacqueline Burckhardt im Gespräch mit Marianne Burki
Samstag, 29. Oktober 2022, 17.00 Uhr
Konzert, Peter Schärli & Sylwia Zytynska, duoplus mit Valeria Zangger
Donnerstag, 3. November 2022, 19.00 Uhr
Buchpräsentation «Swiss Artists’ Books»,
Susanne Bieri im Gespräch mit Mirjam Fischer
Samstag, 26. November 2022, 15.00 Uhr
Buchvernissage «Semper eadem»,
Donato Amstutz im Gespräch mit Hortensia von Roda
Samstag, 26. November 2022, 17.00 Uhr
Konzert, Peter Schärli & Sylwia Zytynska, duoplus mit Jonas Kocher
Donnerstag, 19. Januar 2023, 19.00 Uhr
Buchpräsentation «Handläufe»,
Christoph Rütimann im Gespräch mit Konrad Bitterli
Samstag, 28. Januar 2023, 17.00 Uhr
Konzert, Peter Schärli & Sylwia Zytynska, duoplus mit Fritz Hauser
Wir danken folgenden Künstlerinnen und Künstlern für die Zusammenarbeit:
Judith Albert, Donato Amstutz, Luc Aubort, Guido Baselgia, Vanessa Billy, Irène Bisang, Selina Baumgartner, Ruedi Bechtler, Manon Bellet, Sandra Boeschenstein, Thomas Bonny, Laurence Bonvin, Silvia Buonvicini, Ralph Bürgin, Balthasar Burkhard, Davide Cascio, Les Frères Chapuisat, Delphine Chapuis Schmitz, David Chieppo, collectif_fact, Claudia Comte, Stephane Dafflon, Adam Dant, Hans Danuser, Rudy Decelière, Jonathan Delachaux, Chloé Delarue, Emilie Ding, Solvej Dufour Andersen, Anton Egloff, Marianne Engel, Martin Engler, Klodin Erb, Marc-Antoine Fehr, Stephan Fiedler, Joëlle Flumet, Gina Folly, Pia Fries, Fröhlicher & Biedenhader, Franziska Furter, Gilles Furt wängler, Élise Gagnebin-de-Bons, Mathis Gasser, Dorota Gawęda & Eglė Kulbokaitė, Catherine Gfeller, Clare Goodwin, Andreas Gysin & Sidi Vanetti, Roman Gysin, Florian Graf, Stefan Gritsch, Andy Guhl, Barbara Gut, Patrik Hari, Thomas Hauri, Tarik Hayward, Christina Hemauer & Roman Keller, Anton Henning, Charlotte Herzig, Dunja Herzog, Samuel Herzog, Andreas Hochuli, Roni Horn, Tom Huber, Karin Hueber, Cécile Hummel, Irma Ineichen, Florence Jung, Uwe Karlsen, Daniel Karrer, Esther Kempf, Heiner Kielholz, Sharon Kivland, Sandra Knecht, Dominique Koch, Francziska Koch, Barbara Köhler, Vincent Kohler, Aurelio Kopainig, Markus Kummer, Pascal Lampert, Beat Lippert, Gabriela Löffel, Maude Léonard-Contant, Alois Lichtsteiner, Ingeborg Lüscher, Urs Lüthi, Andres Lutz & Anders Guggisberg, Fabian Marti, Guy Markowitsch, Rémy Markowitsch, Marie Matusz, Adrien Missika, Elena Montesinos, Max von Moos, Aldo Mozzini, Yoan Mudry, Mélodie Mousset, Damian Navarro, Sladjan Nedeljkovic, Nils Nova, Niklaus Ober holzer, Ilze Orinska, Paolo Parisi, Erica Pedretti, Mai-Thu Perret, Ad Petersen, Jean Pfaff, Guillaume Pilet, Andri Pol, Elodie Pong, Vaclav Pozarek, Anne-Julie Raccoursier, Markus Raetz, Augustin Rebetez, David Renggli, Andi Rieser, Peter Roesch, Ana Roldán, Pamela Rosenkranz, Dieter Roth, Raymond Roussel, Christoph Rütimann, Vanessa Safavi, Claude Sandoz, Hans Schärer, Yves Schärer, Lisa Schiess, Hagar Schmidhalter, Albrecht Schnider, Arnold Schönberg, Armand Schulthess, Filib Schürmann, Pascal Schweighofer, Francisco Sierra, Roman Signer, Flurina Sokoll, Kathrin Sonntag, Loredana Sperini, Gerda Steiner & Jörg Lenzlinger, Julia Steiner, Peter Stobbe, Miki Tallone, Ramaya Tegegne, Matteo Terzaghi & Marco Zürcher, Sabine Tholen, Josephine Troller, Benjamin Valenza, Marie Velardi, Franz Wanner, Max Wechsler, Hanna Weinberger, Rolf Winnewisser, Andrea Wolfensberger, Martina-Sofie Wildberger, Pedro Wirz, Erwin Wurm, Irène Wydler und Charles Wyrsch.
Die Ausstellung wird grosszügig unterstützt von der Casimir Eigensatz Stiftung, Stadt und Kanton Luzern.